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BUDAPEST - Feiern, Wein(en), alles heiß

Shownotes

Genau ein Jahr nach der letzten Folge nimmt Franca dich mit auf eine Reise durch das pulsierende Budapest. Diesmal nur mit dem Sohn entdeckt sie nicht nur kulinarische Highlights und legendäre Partynächte, sondern taucht auch tief in die bewegte Geschichte der Stadt ein – von glamourösen Clubs bis zu den Spuren des jüdischen Ghettos. Und während Christian in Finnland bei 11 Grad friert, brutzeln Mutter und Sohn bei 40 Grad auf einem historischen Dampfer im Sonnenuntergang. Begleite uns auf diesem Streifzug zwischen Genuss und Historie und am Ende hörst du den am schönsten verpackten Vorwurf, den wir je hatten.

It´s like you don´t care!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, liebe Mitreisende.

00:00:01: Ich freue mich so, mich mal wieder zu melden und ich kann es gerade überhaupt nicht glauben!

00:00:06: Ich habe reingeschaut wann die letzte Podcast-Folge erschien und das war der neunte August.

00:00:11: Und

00:00:12: heute ist wieder den neunten August.

00:00:13: Es ist also auf dem Tag genau ein Jahr her, dass wir was von uns haben hören lassen hier in unserem kleinen aber feinen Reisepodcast wo du, liebe Zuhörerinnen und Liebe Zuhörer herzlich eingeladen bist mit uns zu reisen.

00:00:29: Und wir waren nicht etwa ein Jahr lang gar nicht unterwegs, aber wir waren vor allen Dingen in Finnland.

00:00:36: In unserem Häuschen im Wald und da hat es ja einiges an Renovierung und Aufbauarbeiten gebraucht und damit waren wir sehr überwiegend beschäftigt.

00:00:46: Es gab also nicht viele Reisennews.

00:00:48: Aber genau jetzt nehme ich dich mit nach Budapest!

00:00:52: Christian bleibt in Finland.

00:00:53: Ich bin mit dem jüngsten Sohn unterwegs Und wenn du Lust hast, ein bisschen was über unser verlängertes Wochenende in dieser wunderschönen Stadt zu hören dann bleibt gerne dran.

00:01:03: Mein Name ist Franka Girouti.

00:01:04: ich bin Psychotherapeutin aber abgesehen davon gucke ich immer auch gerne etwas Menschen an anderen Orten der Welt glücklich macht.

00:01:26: Ich steig direkt mit einer Geschichte ein.

00:01:28: Stell dir vor Ein Club Laute Musik Rauch hängt in der Luft

00:01:35: und Da ist

00:01:36: ein Mann,

00:01:37: der

00:01:37: so betrunken

00:01:38: ist dass

00:01:39: er sich selbst für den Mittelpunkt des Raumes hält und nicht nur das.

00:01:44: Irgendwann steht er auf dem Tisch und lässt die Hose runter.

00:01:50: Das Publikum ist empört jemand ruft die Polizei Und was dann passiert ist einigermaßen seltsam denn nicht etwa wird der betrunkene und halb entblöste Mann aus dem Etablissement herauskomplementiert, sondern das gesamte Publikum.

00:02:09: Der Herr darf bleiben!

00:02:11: Das liegt daran dass er das ist was man heute vielleicht so ein richtiges Nepo-Baby nennen würde also einen Mensch dessen Wichtigkeit vor allen Dingen darin begründet liegt dass er aus einem Einfluss reichen Elternhaus kommt.

00:02:29: Jetzt nur noch mit sich alleine eine Party feiert,

00:02:31: ist

00:02:32: Herbert von Bismarck.

00:02:35: Er isst

00:02:36: der älteste Sohn des Deutschen Reichskanzlers und das gibt er jetzt auch schon.

00:02:40: ein Hinweis, dass es nicht gerade eben erst in irgendeinem Club, in irgender Großstadt passiert ist sondern wir sind in den frühen Achtzigerjahren des neunzehnten Jahrhunderts Und herbert wie so viele einflussreiche Menschen seiner Zeit treibt sich im Budapest herum Und der Club oder auch der Saal, in dem sich das abgespielt haben soll ist in ganz Europa bekannt.

00:03:05: Das ist die blaue

00:03:07: Katze.".

00:03:08: Herbert war übrigens nicht nur ein Nepo-Baby und nur zum Feiern da – ehrlich gesagt war er auch der Staatssekretär im Auswärtigen Amt!

00:03:16: bisschen unangenehm, also wie er da vielleicht aufgetreten ist.

00:03:20: Und ich habe noch eine lustige Geschichte über ihn gehört und zwar hat er eben in seiner Eigenschaft als Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes angeblich mal durch eine Fensterscheibe geschossen fünf Mal.

00:03:34: und als man ihm dann gesagt hat das es ja eventuell ein bisschen gefährlich und es könnte sein dass er jemanden getroffen hätte hat er angeblich geantwortet, dass man Beamte schon in einem dauerhaften Zustand der Beunruhigung halten müsste, weil sonst würden sie ja aufhören zu arbeiten.

00:03:50: Na ja!

00:03:50: So war der Herbert drauf und hat in der blauen Katze die Nacht zum Tag gemacht bis das Publikum entfernt wurde – und vor diesem Haus in der Kirali-Uzza fünftzin?

00:04:03: Da stehe ich

00:04:04: jetzt.".

00:04:04: Es ist unser erster Tag in Budapest und mein Sohn und ich haben uns mit Ildiko getroffen.

00:04:10: Sie ist unsere Reiseleiterin für diesen Tag, und wir haben gedacht das ist ein total schlauer Move!

00:04:16: Wir lassen uns am ersten Tag direkt so die Hotspots zeigen und dann haben wir zwei weitere Tage um dahin zurückzukehren wo es uns besonders gut gefallen hat.

00:04:26: Und jetzt stehen wir vor diesem dreistöckigen Alten Gebäude, wo früher die blaue Katze untergebracht war.

00:04:33: Es gab übrigens auch noch eine schwarze Katze, eine rote Katze und eine bunte Katze.

00:04:36: Irgendwie waren anscheinend solche Nachtklubs gerne mal so benannt.

00:04:41: Und das Programm lief auf Deutsch, auf Jedisch... ...und es war schon ein bisschen, wie soll ich sagen, schlüpfrig!

00:04:50: Also angeblich wurde nackt-konkon getanzt, es gab anzügliche Musik.

00:04:58: Man munkelt, dass es hinter verschlossenen Türen dann auch definitiv weitergingen vor allen Dingen im Obergeschoss.

00:05:06: Der damalige Prince of Wales war auch einer der Stammgäste Und angeblich hat er sich dort in eine Sängerin verliebt, wollte sie mit nach Hause bringen.

00:05:19: Aber seine Mutter Queen Victoria hat dann gesagt – die englische Königsfamilie habe nun weiß Gott bereits genug Kurtisanen in ihren Reihen!

00:05:29: und er durfte die Sängerin aus der blauen Katze nicht mit nach England bringen.

00:05:34: Also Budapest war definitiv ein sehr aufregender Ort zu dieser Zeit, um eighteenhundertneunzig hatte die Stadt etwa fünfhunderttausend Einwohner und nur zwanzig Jahre später waren es fast doppelt so viele!

00:05:49: Und Budapests stand immer in so einer gewissen Konkurrenz zu der älteren bisschen gediegeneren bischen feineren Stadt Wien und diese Konkurrenz kann man immer noch auch im Stadtbild so ein bisschen ablesen.

00:06:04: Übrigens, Herbert – der ja jetzt kein Publikum mehr hatte für seinen halb entblösten Auftritt auf dem Tisch – ist angeblich dann sehr betrunken, raufgewankt in den Dritten Stock wo hinter den verschlossenen Türen noch mehr Pfeil geboten wurde und in einem der dortigen Salons hat er angeblichen eine junge Gräfin vorgefunden.

00:06:28: Herr'n, ich überlass das komplett eurer Fantasie was da wohl passiert ist.

00:06:34: Es heißt jedenfalls erzählt Ildiko dass so unsere Reiseführerin er habe sich

00:06:39: da

00:06:40: eingereilt und das sei so gut

00:06:43: gelaufen,

00:06:44: dass er sie eighteenhundertzweiundneunzig in Wien geheiratet

00:06:49: hat.".

00:06:50: Da war sie zwanzig und er ging auf die vierzig zu.

00:06:55: Diese Hochzeit war so skandalös, dass sowohl Wilhelm

00:06:59: II.,

00:06:59: der war Kaiser und König von Preußen als auch der Kaiser Franz Josef genau der Franzl diese Hochzeit boykottiert haben.

00:07:10: Ich fand die Geschichte cool aber man muss dazu sagen was davon jetzt wirklich Fakt ist und was Legende.

00:07:16: das lass ich mal dahin gestellt!

00:07:18: Ich nehme das einfach so hin wie Ildikon uns das erzählt hat.

00:07:22: wir stehen also vor diesem Holztor ist ein riesiges hölzernes Tor, wie man das in Budapest sehr viel sieht.

00:07:30: Groß genug damit eine Kutsche hindurchfahren kann aber meistens verschlossen.

00:07:35: Dahinter ist ein Innenhof und wir können durch ein kleines Loch in diesem Holztor hineinschauen in den Hof Und der sieht jetzt wirklich so aus es hätte da schon lange niemand mehr nach dem rechten gesehen.

00:07:49: Der Putz blättert ab Und an der rechten Seite hinter den Briefkästen, wo es über eine Treppe zu den Wohnstuben geht sieht man noch einen hölzernen Griff.

00:07:59: Der sieht ein bisschen so aus wie ein Chlorollenhalter und da sollen sich angeblich zu der Zeit von Herbert dem Nepo Baby die Damen des Hauses festgehalten haben um sich eben so richtig in Positur zu werfen und sich an der Wand zu räkeln.

00:08:17: Da wird wohl das Holztor aufgestanden haben, um Gäste anzulocken.

00:08:21: Aber wenn man durch diesen Hof weiter durchschaut ganz ans Ende dann sieht man noch was!

00:08:29: Und jetzt kommt eine kleine emotionale Kehrtwendung.

00:08:33: da steht nämlich eine Mauer aus gelblichem Bruchstein – und das ist der hauptsächliche Grund warum Ildiko uns

00:08:43: durch dieses

00:08:44: kleine Loch in dem hölzernen Tor hat schauen lassen, denn das

00:08:48: ist

00:08:49: der letzte originale Abschnitt.

00:08:52: Der Ghetto-Mauer des großen Pesta-Gettos.

00:08:57: Ab Juni hier wurde nämlich die Juden aus dem Budapester Stadtgebiet in diesem kleinen Stadtbereich zusammengeschlossen und ummauert.

00:09:11: Und bis zu siebzig tausend Menschen lebten hier in diesem kleinen Bereich des siebten Bezirks, und zwar im Winter.

00:09:18: Tausende Menschen sind da gestorben an Hunger, an Kälte, an Krankheit

00:09:24: – aber natürlich nicht nur daran!

00:09:26: Tausenden Menschen wurden auch deportiert.

00:09:29: Das ist schon komisch dass man einerseits die berühmten Stolpersteine in der Stadt sehen kann, an vielen Orten, aber gleichzeitig die ehemalige Mauer

00:09:38: des Ghettoes

00:09:40: komplett abgerissen ist und nur noch durch so ein kleines Kuckloch zu sehen.

00:09:46: Also es ist vielleicht

00:09:48: der Wunsch von, nicht nur von Budapest sondern von vielen großen Städten Teile ihrer Geschichte sehr hervorzukehren und andere Teile der Geschichte halt lieber abzureißen.

00:10:02: Auf der anderen Seite ist es jetzt natürlich nicht so, als wäre das jüdische Leben und die jüdliche Geschichte irgendwie vollkommen unsichtbar.

00:10:08: Das ist überhaupt nicht so!

00:10:09: Da steht die ganz große jüdischen Synagoge, die kann man auch besichtigen... ...und auch unsere Stadtführerin Iliko Wuste da ganz viel Interessantes zu berichten.

00:10:19: Unter anderem gibt's an dem großen Freiheitsplatz über den ich gleich noch was erzählen möchte ein Denkmal-was sozusagen eine Art lebendiges Denk mal isst?

00:10:31: Überlebende und nachkommen Steine ab, Fotos, Briefkopien, Kerzen.

00:10:36: Eine Tasche ein Rucksack ist da zu

00:10:38: sehen.".

00:10:39: Und gleichzeitig ist dieses Denkmal auch ein bisschen umstritten hat Ildiko uns erzählt weil es suggeriert als sei bis nineteenhundertvierzig in Ungarn alles in Ordnung gewesen dann seien die Deutschen gekommen und erst dann sei es schlimm für die jüdische Bevölkerung geworden.

00:10:59: So war es

00:11:00: halt

00:11:01: eigentlich

00:11:02: nicht.

00:11:03: Und jetzt stehen wir aber auf

00:11:05: diesem großen Platz,

00:11:06: wo dieses

00:11:07: Denkmal ist.

00:11:08: und dann möchte ich nochmal ein Jahrhundert springen.

00:11:11: Und zwar stand auf genau diesem Platz

00:11:14: früher ein riesiges Kasernengelände und

00:11:17: dieses Kasernengelände war ein Schauplatz von

00:11:20: einer schrecklichen Hinrichtung.

00:11:22: Es hatte nämlich einen Freiheitskampf gegeben.

00:11:25: das war unabhängig machen und diese Freiheitskämpfer wurden in den Kasernenhof gebracht, dort erschossen.

00:11:35: Und derjenige, der das befohlen hatte – der ist bei uns aus so kitschigen Heimatfilmen und von Trinkspielen bekannt – das ist nämlich der Franzle von Dassisi, der Kaiser Franz Josef!

00:11:52: Der war mit achtzehn Jahren auf den Thron gekommen und mit knapp neunzehn hat er die Erschießung der ungerischen Freiheitskämpfer angeordnet.

00:11:59: Und das hat man ihm in Ungarn seinen Leben lang nicht verziehen!

00:12:05: Das Kasernengelände wurde abgerissen, und da ist jetzt heute dieser große sogenannte Freiheitsplatz ein sehr schöner Platz umgeben von wirklich bombastischen Gebäuden, die sind so symmetrisch angeordnet mit Türmen und Verzierungen.

00:12:21: Und das hat Spaß gemacht!

00:12:22: Unsere Reiseleiterin Ildiko hatte so Freude daran uns an den Fassaden raten zu lassen was für ein Gebäude das sein könnte?

00:12:31: Wenn man genau hinschaut dann sieht man emsige Bienen am ehemaligen Bank- und Sparkassengebäude und Schiffe Tau an einem Gebäude, in dem eine Schifffahrtsgesellschaft untergebracht war und so weiter.

00:12:44: Also wir hatten große Freude uns da diese fantastischen Gebäuden anzuschauen.

00:12:49: Und übrigens tun wir mal nicht so als würden wir alle so wahnsinnig viel wissen über ungerische Geschichte.

00:12:54: Ich auf jeden Fall nicht!

00:12:55: Und ich habe gerade das Trinkspiel schon angesprochen.

00:12:58: Zumindest im meinem Freundeskreis war es ne Zeit lang sehr beliebt dass man sich die ganzen Sissy und Franzl, Heimatfilme anschaut mit der jungen Romy Schneider als Kaiserin Elisabeth.

00:13:09: Und jedes Mal wenn jemand Sissy sagt dann muss man halt irgendwie einen Schnaps trinken!

00:13:15: Diese Sissy hat sie aber nun mal wirklich gegeben und während ihr Mann, der Franz, der Kaiser von Österreich-Ungarn überhaupt nicht beliebt war, hat die Sissy das wieder so ein bisschen rausgerissen.

00:13:26: Sie hat nämlich als Kaiserin von Österreich und Ungarn wirklich ungarisch gelernt – ungarischen Hofdamen umgeben.

00:13:35: Und sie hat sich viel in dem Schloss Gödlö aufgehalten, das ihr als Krönungsgeschenk vermacht wurde – übrigens mal eben so ein Schloss!

00:13:46: Aber gut, sie war eben die Kaiserin und sie hat gerne Zeit dort verbracht und auch ihre jüngste Tochter dort zur Welt gebracht, die auch ungarisch erzogen wurde.

00:13:54: Das hat ihr so ein bisschen den Herzen zufliegen lassen, sodass Sie die Königin glaube ich schon ganz gerne mochten und den König oder Kaiser, naja ... ertragen haben.

00:14:07: Mein Vater hat mir übrigens erzählt wegen dieser ganzen Aktion vom Franz und der Erschießung der Freiheitskämpfer dass man aus irgendeinem Grund in Ungarn nicht mit Bier anstoßen

00:14:19: soll

00:14:20: weil eben angeblich die österreichischen Offiziere auf ihrem Sieg gegen die Revolutionäre angestoßen hätten und daraufhin hätten die Ungarn geschworen, dass jetzt hundertfünfzig Jahre lang kein Bierglas mehr aneinander klimpern lassen um sich zuzuprosten.

00:14:39: Diese Frist ist im Oktober nineteenhundertneunundneunzig abgelaufen – und das scheint aber tatsächlich bis heute ein gewisses Tabut zu sein, obwohl ja diese Frist nun mal abgelaufen.

00:14:50: Aber ich hatte sowieso den Eindruck, dass wenn man schon alkoholische Getränke mag, dann kann man in Ungarn vielleicht auch sowieso eher zum Wein greifen.

00:14:59: Wein ist da ein großes Ding!

00:15:03: So und ich bin ja mit unserem jüngsten Sohn in Budapest.

00:15:06: Der hat uns während unserer gesamten Reise mittels viraler Tiktoks immer an so gute Futterstellen geleitet – so auch hier?

00:15:14: Und da ging es gar nicht um Bier und Wein sondern natürlich haben wir ein authentisches Gulasch probiert, was es glücklicherweise und eventuell nicht ganz so authentisch auch in der vegetarischen Variante gab.

00:15:27: Und falls du dich jetzt wunderst und denkst

00:15:29: hey!

00:15:29: Vegetarisches Gulaschs schließt

00:15:31: sich das Licht komplett aus.

00:15:33: Ja allerdings ist das

00:15:36: Gulasche,

00:15:37: was du im Budapest bekommst etwas ganz anderes als das, was man hier darunter so kennt.

00:15:42: Hier ist das ja eine sehr fleischige raguartige, sehr gehaltvolle Masse würde ich jetzt mal sagen, so ein Gulasch.

00:15:53: Während das in Ungarn oder auf jeden Fall im Budapest eher eine Art Suppe ist also eine sehr würzige Paprikalastige Suppe mit vielen Möhren und viel Kartoffeln.

00:16:07: Und da kann man siehe da ohne weiteres auch das Fleisch weglassen und es schmeckt trotzdem richtig lecker!

00:16:13: Das haben wir natürlich probiert.

00:16:15: aber Ich bin ehrlich Man kann in Budapest, so wie in jeder großen Hauptstadt natürlich alles andere auch essen.

00:16:21: Wir haben tolle japanische Pancakes gegessen die so richtig daumendick sind und wir haben im jüdischen Viertel Hummus gegessen und überhaupt haben wir uns ganz gut durchgefuttert

00:16:32: wenn gleich

00:16:33: es bei aktuell vierzig Grad die wir hatten um unseren Appetit gar nicht mal so gut bestellt war.

00:16:40: Und weil es echt so, so heiß ist hat Il die Code vorgeschlagen dass wir uns einfach so ein Bus und Bahnticket kaufen direkt für zweiundsebzig Stunden.

00:16:49: Dann hat sie uns coole Bahnstrecken gezeigt mit denen man so richtig schön an der Donau entlang fährt oder direkt am Parlament vorbei.

00:16:56: also wir haben sozusagen Side-Zielen durchs Bahnfenster gemacht.

00:17:00: da braucht man gar nicht diese klassischen Hop on, hop off Busses sondern man fährt einfach mit der Bahn.

00:17:05: das ist wunderschön.

00:17:06: Die Fenster in der Bahn waren auf und Illico hat uns einfach durchs Fenster guckend interessante Sachen erzählt.

00:17:12: Und die Bahn an sich, muss man sagen ist sowieso eine Attraktion!

00:17:17: Die U-Bahn in Budapest isst die älteste auf dem europäischen Festland – nur die Londoner U-bahn ist noch ein bisschen älter.

00:17:29: Und zwar war das so dass, Bestehen gefeiert hat, oder?

00:17:39: Was heißt bestehen.

00:17:40: Also vor tausend Jahren kamen so die ersten Siedler in diese Donau-Region und das war eben, entweder in den letzten sechszehnhundert Jahre her und es gab eine riesige Feier.

00:17:51: Und anlässlich dieser Feier und auch der Besucher hat man erst überlegt ob man eine Straßenbahn installieren sollte wollte sich aber den Pracht Boulevard nicht kaputt machen und dachte auch es eventuell ein bisschen laut.

00:18:04: Also hat man die Straße aufgebuddelt, ist so ein bisschen nach unten gegangen.

00:18:07: also die U-Bahn ist nicht besonders tief, die ältesten Teile der U-bahn auf jeden Fall sind nicht tief und hat die Bahn einfach unter die Straße verlegt und dann die Straße wieder drüber gemacht.

00:18:16: und diese Bahnhaltestellen sind so hübsch!

00:18:19: Die sind holzvertäfelt und mit so schönen alten Fliesen So wie sie jetzt wieder so modern sind, so schmale längliche Fliesen die an den Kanten so schön ein bisschen abgeschliffen sind und das sieht ganz toll und historisch aus.

00:18:34: Also die U-Bahn ist an sich schon etwas was man sich echt angucken sollte.

00:18:38: Und auch

00:18:39: da

00:18:40: ist der Franzel schon mitgefahren mit dieser U-bahn und wir sind auch damit gefahren.

00:18:44: und ich möchte ergänzen dass die neueren Teile dieser u-Bahns insbesondere in der Nähe von dem sehr sehr prächtigen Parlamentsgebäude sehr tief runtergehen.

00:18:54: Das war die schnellste und steilste Rolltreppe, die ich je gefahren bin!

00:19:00: Und mein Sohn hat so ein bisschen Höhenangst, der ist sogar etwas blass um die Nase geworden weil das wirklich in einem Affenzahn so steil bergab geht dass man fast so ein bißchen Achterbahngefühle bekommt wenn man sich da so gedanklich reinfallen lässt.

00:19:15: also hui, das war schon bemerkenswert.

00:19:18: Also immerhin so absichtlich einmal rauf und einmal runtergefahren sind.

00:19:23: Wir wollten da gar nicht irgendwohin, wir wollten wirklich nur diese Rolltreppe einmal sehen die ist krass!

00:19:30: Und während man in den alten U-Bahnhöfen sich zeitversetzt fühlt und fast wie auf so einem Harry Potter artigen Bahnhof mit Holzvertefelung isst man da dann irgendwie mitten in den... Also da sieht die U-bahn aus wie in den östlichen Stadtteilen von Berlin oder so.

00:19:50: Was haben wir noch gemacht?

00:19:52: Ich habe mich daran erinnert, dass als ich ein Kind war

00:19:54: das angeblich längste deutsche Wort irgendwie so ging irgendwas mit Dampfschifffahrtskapitänsmützen.

00:20:06: Also so ein ganz ganz langes Wort

00:20:08: wo

00:20:08: man einfach tausend Nomen aneinander reiht.

00:20:11: und ich hab mich an diese Donau-Dampfschiffwärts Kapitänssache jedenfalls erinnerte und hab gedacht was können wir denn für Donaudampfschifffahrt

00:20:19: machen?

00:20:21: Und dann habe ich eine Kritik gelesen von einem Menschen, der hat geschrieben.

00:20:26: Budapest ist total hässlich und es stinkt überall und ist runtergekommen!

00:20:32: Und das einzig Schöne war die Dampfschifffahrt mit so nem Schaufelradboot...

00:20:39: ...und

00:20:39: dann hab' ich gedacht, oh

00:20:40: Herr

00:20:40: Jemini, ja dann buch ich mal so ne Bootsfahrt für uns damit wir wenigstens eine schöne Sache machen in dieser hässlichen Stinkenden Stadt.

00:20:50: Und das haben wir auch gemacht.

00:20:52: Früher war es tatsächlich so, dass ein Hölzerner Raddampfer von Wien also der Schwesterstadt nach Pest

00:21:02: gefahren ist

00:21:04: und er brauchte ungefähr

00:21:06: vierzehn

00:21:07: Stunden flussabwärts und achtundvierzig Stunden flüssaufwärz.

00:21:12: Wir haben jetzt nur eine kleine Runde gedreht mit dem Raddampf So einmal hin, einmal her an dem schönen Gödlöschloß vorbei.

00:21:20: Am Gellertberg vorbei und dann wieder zurück.

00:21:23: Und das war ich sage es nochmal

00:21:25: angesichts der

00:21:26: übertriebenen Temperaturen auch echt angenehm!

00:21:30: Was ich jetzt erst erfahren habe durch meinen Vater, ich weiß gar nicht wieso der so informiert ist was in Budapest läuft...

00:21:37: Der Wasserstand

00:21:38: war so niedrig dass alte Schiffswracks wieder aufgetaucht sind angeblich sogar

00:21:44: Überreste

00:21:45: von Wehrmachtssoldaten.

00:21:47: Richtig gruselig!

00:21:48: Also während

00:21:48: wir da mit dem Schiff unterwegs waren, habe ich jetzt schon gesehen dass der Wasserstand

00:21:52: niedrig ist aber da

00:21:53: ragte nichts Komisches aus dem Wasser?

00:21:56: Jetzt hab' ich über die Donau erzählt

00:21:57: und die DonAU ist

00:21:59: der

00:21:59: Fluss

00:22:00: der die beiden Stadtteile nämlich Buda

00:22:03: auf dem

00:22:03: Hügel und

00:22:04: Päscht auf der anderen Seite des Flusses.

00:22:08: Früher waren das getrennte Städte und die sind aber so nach und nach zusammengewachsen.

00:22:11: Und

00:22:11: an mehreren

00:22:12: Stellen durch Brücken auch

00:22:14: verbunden,

00:22:15: auf der Buda-Seite gibt es was ganz Besonderes nämlich eine Seilbahn mit der man den Hügel rauf fahren kann.

00:22:24: Buda ist ganz anders als Pest!

00:22:27: Also Buda is viel ruhiger, gediegener... Da stehen

00:22:32: Teilweise noch

00:22:33: viel ältere Häuser als

00:22:35: Impest.

00:22:36: Also während es

00:22:37: Impest ja eher so prunkvoll opulent zur Sache geht,

00:22:42: haben wir in Buda teilweise

00:22:44: Häuser die auf

00:22:45: sechzehn, siebzehnhundert noch was zurückgehen und dann gibt das dabei eben auch Willen.

00:22:50: Und wenn man will kann man mit der Seilbahn rauf fahren, weil man zum Beispiel keine Lust hat, viel zu laufen!

00:22:56: Da ist auch

00:22:57: der Gödelö-Palast das

00:22:58: Grünungsgeschenk für unsere Sisi.

00:23:01: Und was auch auf dieser Seite ist, ist der Gellertberg.

00:23:06: Unsere Stadtführerin die Ildiko hat uns erzählt

00:23:09: das wäre der Blocksberg

00:23:11: und ich habe es erstmal einfach so hingenommen... ...und dann hab' ich drüber nachgedacht und dachte HÄH!

00:23:15: Der Blocksberg?

00:23:20: Ist das nicht der Brocken im

00:23:22: Harz?!

00:23:23: Also..

00:23:24: Das habe ich aber in Goethes Faust anders gelernt.

00:23:26: Ich wusste nicht dass der

00:23:27: Bloxberg in

00:23:28: Budapest ist

00:23:30: und dann habe ich ein bisschen nachgelesen habe jetzt verstanden, dass es überall im deutschsprachigen Raum und dazu gehörte

00:23:38: Budapest als es

00:23:40: eben noch unter österreichischer

00:23:42: Herrschaft war.

00:23:43: So eine

00:23:44: Art Gertungsbegriff für alle möglichen

00:23:47: Hexenberge war.

00:23:48: also jede

00:23:49: Gegend konnte wenn sie wollte gerne einen Blocksberg haben oder einfach einen ex-beliebigen Berg als Blocksberg benennen.

00:23:58: Und bei dem Budapester-Blocksberg

00:24:00: ist es aber

00:24:00: so, dass man sich das sogar ein bisschen herleiten kann, warum das mit Hexen in Verbindung gebracht

00:24:05: wurde.

00:24:06: Weil nämlich

00:24:07: dieser Felsen

00:24:08: direkt über der Donau Schwefeldämpfe ausstößt!

00:24:13: Die steigen an den Flanken des Berges hoch und es gibt im Inneren des

00:24:18: Gellertberges – also des Blocksbergs

00:24:21: eine große

00:24:22: Höhle.

00:24:23: Das kann man sich hervorstellen, dass diese Kombination

00:24:26: da irgendwie

00:24:27: mit Hexenglauben und sowas in Verbindung gebracht

00:24:30: wurde.

00:24:31: Ja, aber Blocksberg das

00:24:32: ist ja vor allen Dingen jetzt so eine Deutung von denjenigen aus dem deutschsprachigen Raum.

00:24:37: Vorher gab es auch schon ziemlich gruselige Sachen die an diesem Berg passiert sein sollen.

00:24:41: Irgend ein Bischof ist darunter gestürzt worden.

00:24:44: Und noch was an diesen Berg – und da bin ich ganz ehrlich – vor allen Dinge hat uns dazu bewegt dass aufzusuchen weil von konstant zwanzig Grad

00:24:55: die Rede war, da ist eine

00:24:58: Felsenkapelle in dem Berg.

00:25:00: Also früher war das nur ein Altar in der Höhle und das hat man dann so'n bisschen ausgebaut und kann man sich jetzt angucken!

00:25:08: Und dass da ganzjährig zwanzzig Grad sind liegt eben daran, Thermalquellen verlaufen, das heißt im Winter ist es da schön, zwanzig Grad zu haben.

00:25:19: Aber jetzt bei vierzig Grad Außentemperatur war's auch schön, da nur zwanziggrad zu haben!

00:25:25: Diese Kapelle und auch das angebaute Kloster gehören dem Pauliner Orden – und das ist ganz interessant weil das christlichen Menschen ein wichtiger Ort.

00:25:36: Aber nach dem Zweiten Weltkrieg, als Umgang unter sowjetischer Besatzungsstand also auch unter einem sozialistischen Regime wurden diese

00:25:45: christlichen

00:25:46: Untriebe, nenne ich das jetzt mal nicht gerne gesehen.

00:25:50: Die Mönche wurden aus dem Kloster

00:25:52: rausgeholt

00:25:54: und sogar zum Tode verurteilt – dann wurde die

00:25:57: Kirche verwüstet

00:25:59: und man hat den Eingang mit einer Betonwand zugegossen, also

00:26:05: die Höhle war zu.

00:26:07: Und erst nineteenhundertneunundachtzig

00:26:10: durfte vor dieser

00:26:12: zugemauerten Höhlenkapelle überhaupt wieder eine Messe gelesen werden und angeblich kamen da Zehntausend Menschen – ich kann mir das kaum vorstellen

00:26:21: weil dieser Platz

00:26:22: eigentlich gar nicht so groß ist.

00:26:24: aber so habe ich es nachgelesen Und danach kam der Pauliner Orden zurück in dieses Kloster, und seit deiner Zeit wurde dann auch diese Betonwand wieder eingerissen.

00:26:35: Man kann wieder zurück in die

00:26:36: Höhle,

00:26:37: in die Kapelle und sie haben die Räume hergerichtet so dass man das besuchen kann.

00:26:42: Das finde ich überhaupt

00:26:43: krass!

00:26:44: Ungarn war sozialistisch.

00:26:47: So war es so, dass diese ganzen prunkvollen Gebäude, die man da eben im Buder und auch in Pest Auf beiden Seiten sieht, die wurden verstaatlicht.

00:26:58: Es gab kein Eigentum mehr, es gab keinen Besitz mehr und diese großen geräumigen Bürgerhäuser

00:27:05: oder diese Bell-Etagewohnungen

00:27:07: oder so, die werden aufgeteilt und halt Menschen zugeordnet.

00:27:11: So hat Ildiko,

00:27:13: die Stadtführerin uns das erzählt.

00:27:14: Und das Problem ist natürlich

00:27:16: wenn

00:27:16: einem die Wohnung in der man lebt nicht

00:27:18: gehört

00:27:24: Und das läuft alles über so eine behördliche Zuteilung, dann kann man sich ja auch vorstellen dass diese Häuser nach und nach verfallen.

00:27:32: Und die ganzen Gründerzeithäuser, die den Krieg und alles überstanden hatten sind danach einfach jahrzehntelang immer mehr zusammengeklappt.

00:27:43: Und heute passiert aber in Ungarn oder zumindest in Budapest, soweit ich das sehe.

00:27:47: Genau das was ich auch aus Städten wie Dresden oder Leipzig kenne –

00:27:52: diese alte Substanz

00:27:53: wird

00:27:53: jetzt halt

00:27:54: wunderschön wieder

00:27:55: hergerichtet

00:27:57: ganz bemerkenswert und schön!

00:27:59: Und den Budapests

00:28:00: sorgt dafür dass auch ganz originelle

00:28:02: und tolle neue Nutzungen passiert sind.

00:28:05: also zum Beispiel gibt

00:28:06: es da

00:28:07: Ruin Kneippen von dem Haus, wo

00:28:10: früher die blaue Katze

00:28:11: war.

00:28:11: Da war eines dieser Häuser mit Innenhof zum Abriss eigentlich vorher gesehen und da haben dann junge Leute eine Kneipe reingebaut.

00:28:20: Und da kann man zB in einer alten Badewanne sitzen wie in einem Sofa und da sind noch die Alten Fliesen und das Fischgrätenpaket zu sehen aber natürlich auch alles jetzt mit Graffiti und Bildern und Kunst verzieht und an einer Ecke gibt es eine kleine Weinbar und etwas weiter hinten kann man Snacks bekommen oder Cocktails und das ist ein ganz tolles Gelände.

00:28:42: Und ich

00:28:42: als ehemalige Gastrotante

00:28:46: konnte nur staunend den Kopf schütteln, weil natürlich mit dem deutschen Ordnungsamt, dem deutschen Bauamt der deutschen Lebensmittelhygiene

00:28:55: usw.,

00:28:55: usw.

00:28:56: wäre nichts dergleichen

00:28:58: möglich!

00:28:59: Aber ich habe es sehr geliebt und vor allen Dingen mein Sohn auch also etwas, was man sich unbedingt mal angucken muss.

00:29:05: Genauso wie so kleine Street-Food-Eckchen die in Baulücken entstehen.

00:29:11: also wenn in der Häuserei plötzlich ein ausgefallener Zahn eine Lücke aufkleft dann stellen sie sich da einfach... zehn Foodtrucks rein und dann hat man da einen kleinen Street-Foodmarkt.

00:29:23: Das ist schon richtig toll!

00:29:24: Und dann denke ich wie so oft, ach man muss einfach auch mal die jungen Leute so machen lassen ne?

00:29:29: Dann wird das schon schön.

00:29:30: Jedenfalls gerade das Viertel in dem wir auch gewohnt haben ist eine richtige Partymeile.

00:29:35: also wir mussten wirklich nur über die Straße gehen und dann waren wir da mittendrin im Trubel und ich kann mir schon vorstellen wie das zu Zeiten von Herbert von Bismarck war.

00:29:45: Ich hab jetzt keine halb nackten Menschen auf dem Tisch tanzen sehen, aber da geht's schon rund um die Uhr echt

00:29:50: zur Sache.

00:29:51: Und dann bin ich ja immer auch unterwegs, um zu gucken was Menschen andernorts glücklich macht.

00:29:56: und über die Ungarn habe ich gelesen dass es einen Ausspruch gibt den ich mich nicht traue auf ungerisch zu sagen Aber der Satz lautet übersetzt Der Ungar

00:30:06: feiert

00:30:07: weinend!

00:30:11: bedeuten soll.

00:30:13: Bedeutet es, dass

00:30:14: in jeder

00:30:15: Frühlichkeit oder bei jeder

00:30:16: Feier auch ein bisschen Sentimentalität oder Nostalgie oder Trübsinn mitschwingt?

00:30:24: Oder heißt

00:30:25: es, das man trotz Trauer immer was zu feiern hat?

00:30:30: Oder heisst es, daßes eine Gleichzeitigkeit

00:30:33: gibt?

00:30:34: Eine Anerkennnis, dass Freude und Leid immer ganz nah beieinanderliegt?

00:30:39: Weiß es nicht.

00:30:40: Ich habe jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass Budapest eine sehr lebendige, sehr junge, sehr fröhliche und sehr schöne Stadt ist aber das es natürlich

00:30:51: auch Verluste gibt

00:30:53: und schlechte Zeiten die heute noch sichtbar sind.

00:30:55: Und derjenige der gesagt hat Das einzig Schöne an Budapeste wäre Die Donau-Schifffahrt für ihn gewesen

00:31:03: Der hat

00:31:04: ganz klar nur die falschen Ecken gesehen.

00:31:08: Ich sag für heute

00:31:09: vielen Dank fürs Mitreisen, ich hoffe es hat dir ein bisschen Spaß gemacht.

00:31:12: Und sobald wir wieder unterwegs sind, kommst du sehr gerne mit!

00:31:17: Und wenn du wirklich bis hierhin gehört hast dann werde ich dich jetzt noch mit einem kleinen Ständchen beehren.

00:31:23: Mein Sohn und ich haben gerade einen schlimmen, schlimmen Ohrwurm.

00:31:26: Ian Mcconnell hat einen kleinen Song geschrieben über Bangladesh.

00:31:30: Das ist so eine Art Meme geworden, ein Selbstläufer im Internet und ihn Mac Connell hat seine Fans aufgefordert ihre eigenen Versionen davon zu singen.

00:31:39: Und ich habe aus Bangladesh Budapest gemacht!

00:31:42: Und du kannst dich ja mal fragen was es eigentlich bedeutet wenn Dich Deine Liebste oder Dein Liebster immer noch nicht nach Budapeste eingeladen hat?

00:31:50: Liebt er oder

00:31:51: sie Dich denn dann eigentlich wirklich?

00:31:53: Ist natürlich nur ein Scherz.

00:31:55: Wenn Du mich nicht singen hören willst was Ich super gut verstehen kann Dann mach jetzt aus.

00:32:00: Wir hören uns bei der nächsten Reise.

00:32:01: Tschüssi!

00:32:40: Entschuldigung,

00:32:45: bitte nie wieder vorkommen.

00:32:46: Mein Sohn rollt so die Augen!

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